Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen gemäß deutschem Recht. Stand: 2025.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen WebseitigDylhan Roman, nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über Leistungen im Bereich Webdesign, digitale Lösungen und damit verbundene Dienstleistungen.
Abweichende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Ausnahmen bedürfen schriftlicher Vereinbarung.
Ein bindender Vertrag entsteht ausschließlich durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch beiderseitig unterzeichnetes Angebot. Mündliche Absprachen entfalten keine Rechtswirkung.
Grundlage jedes Projekts ist ein vom Kunden eingereichtes Lastenheft. Auf dieser Basis erstellt der Auftragnehmer ein individuelles Angebot mit verbindlichem Preis.
Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, umfasst die Standardleistung die Erstellung einer statischen Webseite zur reinen Informationsdarstellung. Die Webseite dient ausschließlich der Anzeige von Textinhalten und Bildern und führt keinerlei dynamische oder interaktive Funktionen aus.
Das Einstiegsangebot (ab 299 €) gilt für Webseiten mit einem Gesamttextumfang von bis zu 3.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) über alle Seiten und bis zu 3 Unterseiten.
Bei Überschreitung des Zeichenlimits, zusätzlichen Unterseiten, umfangreichem Bildmaterial oder erhöhtem gestalterischen Aufwand ist der Auftragnehmer berechtigt, den Preis nach eigenem fachlichem Ermessen anzupassen. Der Kunde wird hierüber schriftlich informiert, bevor die Umsetzung der Mehrleistung beginnt.
Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer, sofern nicht als Kleinunternehmer gem. § 19 UStG ausgewiesen.
Zusätzliche Leistungen, die über den schriftlich vereinbarten Projektumfang hinausgehen, werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet. Der Auftragnehmer behält sich vor, den Preis nach eigenem fachlichem Ermessen festzulegen, sofern sich Projektumfang oder Anforderungen gegenüber dem ursprünglichen Lastenheft wesentlich verändern.
Der Auftragnehmer haftet ausschließlich für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Auftragnehmers oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Jede darüber hinausgehende Haftung – insbesondere für leichte Fahrlässigkeit – ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.
Die Haftung des Auftragnehmers ist der Höhe nach auf den Nettowert des jeweiligen Auftragswertes begrenzt.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass das abgelieferte Werk zum Zeitpunkt der Abnahme den vereinbarten Spezifikationen entspricht. Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich und detailliert zu rügen. Nach Ablauf dieser Frist gilt das Werk als mängelfrei abgenommen.
Kein Mangel liegt vor, wenn der Kunde nach der Abnahme eigenmächtige Änderungen am Werk vornimmt oder vornehmen lässt. In diesem Fall erlischt jeglicher Gewährleistungsanspruch.
Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf die Erreichung bestimmter wirtschaftlicher Ergebnisse (z. B. Suchmaschinenpositionen, Besucherzahlen, Umsätze).
Der Kunde verpflichtet sich, alle notwendigen Inhalte, Zugänge und Materialien rechtzeitig und vollständig bereitzustellen. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung des Kunden entbinden den Auftragnehmer von Lieferfristen. Entstehender Mehraufwand wird gesondert in Rechnung gestellt.
Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass alle von ihm gelieferten Inhalte frei von Rechten Dritter sind und den geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Alle im Rahmen des Projekts erstellten Designs, Grafiken, Codes und sonstigen Werke bleiben bis zur vollständigen Zahlung des Honorars geistiges Eigentum des Auftragnehmers. Eine Nutzung vor vollständiger Bezahlung ist ausdrücklich untersagt.
Nach vollständigem Zahlungseingang überträgt der Auftragnehmer dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Verwendungszweck. Eine Weiterveräußerung, Übertragung oder Unterlizenzierung an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers nicht gestattet.
Tritt der Kunde nach Auftragserteilung einseitig vom Vertrag zurück, gilt folgende Stornogebührenregelung:
Der Auftragnehmer ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Kunde trotz Mahnung wesentliche Mitwirkungspflichten verletzt oder fällige Zahlungen nicht leistet.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden erfolgt ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Näheres regelt die separate Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Auftragnehmer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Klausel wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.
Änderungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.